Buch

Tänzerinnen beim Sinulog Fest

Tänzerinnen beim Sinulog Fest


Nachdem einige Kapitel bereits im Internet zu lesen waren, stellt sich die Frage:
 

Lohnt sich der Kauf des Buches denn überhaupt noch?

 

Klare Antwort: JA !

 
 

1. Die Kapitel

Nicht alle bereits veröffentlichte Kapitel genügten dem Anspruch, den der Autor für den Druck des Buches zugrunde legte. So sind viele Kapitel durch das Anforderungsraster gefallen. Dafür gibt es viele neue Geschichten und alle übernommenen Geschichten, wurden überarbeitet und z.B. mit Fußnoten ergänzt.

Auch bereits bestehende Geschichten waren ja nicht damit abgeschlossen, dass “der Fahrer Nong” eine Ermahnung bekam. Nein sie reichte leider nicht aus und man musste ihn entlassen. Aber wer “Stevaros World” kennt, weiß dass damit das Ende nicht erreicht war, denn Nong war hartnäckig und folgenreich …
oder …
Was wurde aus dem Salär, das der Mann von Tess für die Fernsehreperatur bei Stevaro erhielt? Kurz: er hat es versoffen! Aber erst Wochen später und nachdem man weiß, dass er ja kein Geld übrig hatte, liegt man mit einer vermutlich “irrsinnigen Pinoy-Eskapade” gar nicht so falsch … Doch wie sah die nur aus?
 

2. Die Fußnoten

Dies ist eine Besonderheit, wo das gedruckte Werk einfach dem Internet noch überlegen ist! Der Autor hat in seiner überarbeiteten Version die Geschichten für den Druck optimiert. So hat er für Leser, die die philippinische oder die asiatische Kultur noch nicht so ausführlich kennen, die Zusammenhänge besser verständlich gemacht, ohne gleichzeitig den Lesefluss der damit bereits vertrauten Leser zu stören! Ergebnis: mehr als 250 Fußnoten (abhängig von deren Bedeutung, ein paar wenige doppelt). Hierbei wurden für westliche Orientierung schwerer verständliche Eigenheiten wie Gesellschaftskodex, Mentalität, Verhaltensweisen oder spezielle Abläufe usw. erläutert. Auch englische Sprachbegriffe oder Elemente der philippinischen Sprache ‘Cebuano’ wurden teilweise übernommen ohne direkte Übersetzung (nur in den Fußnoten), um das darin sich widerspiegelnde Lebensgefühl oder der durch die Sprache unterstützten Emotionen, besser zum Ausdruck zu bringen.
 

3. Die Tips zur Kulturschock-Bewältigung

Klar zieht sich der “rote Faden” durch alle Geschichten, denn Stevaro ließ kaum ein Fettnäpfchen aus. Dennoch ist er das Ganze für sich analytisch angegangen und hat die Ergebnisse zusätzlich festgehalten. Der Autor zieht daraus ein bislang unveröffentlichtes Zwischenfazit, das eine bewegte Zeit durchblicken lässt. Am Ende beschreibt er dann sein Vorgehen, wie man auch als “durchschnittlicher” Mitteleuropäer, seinen eigenen Kulturschock abarbeiten kann. Tipps, die so unterhaltsam sein können, dass man normalerweise einen Film daraus machen müsste …
 

4. Die Auswanderer

Der Autor hat jede Menge Expats kennen gelernt … aber keine Angst: Alle Handlungen und Personen sind frei erfunden! Ähnlichkeiten mit lebenden Personen – reiner Zufall …
 

5. Die Schule

Eines der wichtigsten Anliegen des Autors überhaupt, ist die Zukunft seiner Kinder! Im Buch kann man somit logischerweise seine Beweggründe zur Schulauswahl und seine Erfahrungen mit dem ganzen Schulsystem lesen. Mit fast 20 Seiten ist es nicht nur die breiteste Betrachtung überhaupt, sondern auch gleichzeitig eine intensive Bewertung des Schulsystems, das in vielen Zügen noch immer dem Diktat der katholischen Kirche unterliegt, wie in den Zeiten des philippinischen Nationalhelden Rizal, der bereits vor mehr als 100 Jahren durch die Hände der “missionierenden Spanier” sterben musste.
Ein absolutes Ärgernis, da Flaggenparade und Katechismus noch immer wichtiger sind als Mathematik, Aufklärung oder gar kritisches Denken!
 
 
 

Stimmen zum Buch

“So richtig aus dem Leben, dazu brillant geschrieben. Hier gibt es viel zu lernen, besonders zwischen den Zeilen.”

“Bei allem Ärger in den Worten, sieht man auch sehr viel Liebe für dieses Land und irgendwie auch das zwinkernde Auge. Es wäre schön, wenn Erfahrungen öfter auf solche Art und dazu noch so unterhaltsam, ohne Verbissenheit und unverkrampft geschrieben würden.”

“Ironisch erzählte Geschichten die ‘den Pinoy’ zeigen wie er ist: nicht ganz so ehrlich, fürsorglich und zuverlässig wie oft dargestellt und man es gerne hätte. Immer ein wenig am Rande der Geduld der Langnase entlang spazierend – aber trotzdem liebenswert.”