
Gerhard Knauber
Der Autor
Der 1962 geborene Autor Gerhard Knauber erkrankte mit 41 Jahren an der Parkinsonschen Krankheit. Aufgrund von Medikamenten-Unverträglichkeiten, wurde er im Jahre 2006 operiert und die sogenannte “Tiefenhirnstimulation” (THS) angewandt. Obwohl sich die Symptomatik verbesserte, kehrte die erhoffte Leistungsfähigkeit jedoch nicht mehr zurück. Die Empfehlung der Ärzte, seinen Lebensmittelpunkt in ein konstanteres und wärmeres Klima zu verlagern, sah er als neue Chance für mehr Lebensqualität und gleichzeitig als Herausforderung an.
Nach seinem Rückzug aus dem aktiven Berufsleben im Jahr 2007, wanderte Gerhard Knauber ein Jahr später zusammen mit seiner jungen Familie auf die Philippinen aus. In den Augen vieler Beobachter ein mehr als gewagter Schritt, der ihm zwar von wenigen vielleicht noch Bewunderung einbrachte, von den meisten aber eher Neid! Neid worauf? Neid auf eine unheilbare Krankheit? “Wie krank ist die Menschheit geworden?” fragte er sich manchmal. Denn er würde jederzeit gerne mit jedem gesunden Menschen tauschen und sofort wieder zu arbeiten beginnen!
Im Buch hat der Autor nun seine Erlebnisse mit dieser fremden Kultur auf den Philippinen, den freundlichen Menschen, den Mentalitätsunterschieden, aber auch mit Korruption und für westliche Augen undurchsichtigen Verhaltensweisen, festgehalten. Den dabei erlittenen Kulturschock, ließen ihn den Tatsachenroman “Auswandern – Den Kulturschock überwinden” schreiben.
Während sein Zwischenfazit noch so ziemlich alle Hochs und Tiefs beinhaltet, betrachtet der Autor zum Ende des Buches, distanziert den eigenen Kulturschock. Doch an dieser Stelle soll nicht zu viel vorweg genommen werden …
Viele der geschilderten Geschichten könnten in anderen Ländern durchaus ähnlich verlaufen. Die Szenen beschreiben Situationen, in denen sich der Leser selbst wiedererkennen kann. Als Kenner von Asien oder gar der Philippinen, wird er sogar dazu neigen, persönliche Zuweisungen zu tätigen, mit Menschen aus seinem Umfeld oder die er dort traf.
Aus juristischen Gründen sei deshalb darauf verwiesen, dass die Handlungen und alle handelnden Personen frei erfunden sind. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen wären rein zufällig.
Entstehung des Buches
Dem Autor fiel bereits bei Ausbruch seiner Erkrankung auf, eine eingegrenzte “nervliche Belastbarkeit” zu haben. Diese führte immer häufiger dazu, Konflikte und Probleme anders als andere bewältigen zu müssen. Dabei bemerkte er zufällig in einer für ihn extrem belastenden Situation, durch Aufschreiben seiner Erlebnisse, diese sehr schnell verarbeiten zu können. Plötzlich wurde eine Befreiung spürbar, wo noch zuvor kaum eine Chance auf eine Lösung sichtbar war. Dieses Schlüsselerlebnis war im übrigen Grundstein für mehrere Kapitel seines nächsten Buches, das Anfang 2010 in den Handel kommen wird.
Die Methodik der Konfliktbewältigung setzte der Autor besonders nach der Auswanderung ein. In vielen Mails wurde ihm dann aus unterschiedlichsten Kreisen unabhängig voneinander zugetragen “Schreib ein Buch! Dein Stil ist interessant! Wenn nicht du und jetzt, wer dann?” Lange Zeit wehrte er sich gegen diese Schmeicheleien. Bis zu dem Zeitpunkt, als er sich immer mehr zur Veröffentlichung gedrängt sah und im Internet ein paar seiner Geschichten publizierte. Daraus entwickelte sich mit einer Eigendynamik ein nicht mehr einzufangender Verlauf. Zunächst noch ohne jegliche Absicht eines Buches, da er auch gar keinen “Markt” dafür sah, dann aber bedingt durch einen riesigen Zuspruch und einer sehr positiven Resonanz. Er fand einen Verlag, der zu einem akzeptablen Buchpreis sein Werk verlegen würde, der Rest ist “ab sofort lesbare Geschichte”.
Preis des Buches, Honorar, Engagement
Die Entstehung des Buches basiert, wie zuvor geschrieben auf reiner persönlicher Konfliktbewältigung. So dachte sich der Autor, wenn das Buch nun schon ohne Gewinnerzielungsabsicht entstand, warum dieses nicht konsequenter Weise auch so fortsetzen? Also entschloss er sich, den erzielten Gewinn aus den Buchverkäufen, einer in seiner neuen Heimatstadt ansässigen Blindenorganisation zukommen zu lassen. Durch die Augenkrankheit seiner beiden Schwäger bedingt, war er sehr für das Thema “Sehen & Augen” sensibilisiert. Ihm war klar, dass er es eigentlich nicht zuletzt seiner intakten Sehkraft zu verdanken hatte, überhaupt ein Buch schreiben zu können. Aus diesem Grund, wird er den Gewinn an die Organisation “Ressources for the Blinds” spenden. (http://www.blind.org.ph)
